Wärmebrücken & Dampfdiffusionsbrücken Programm AnTherm Version 6.115 - 8.133 

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Berechnung und Ergebnisse

Betätigen Sie das Hauptmenüpunkt Ergebnisse und bestätigen Sie mit Ok die Feinraster-Parameter gefolgt von Solver-Parametern und das Speichern der Projektdaten in einer Projektdatei, dessen Namen Sie beliebig wählen können. Vor der Berechnung werden Sie aufgefordert Ihre Projektdaten zu Speichern, um möglichen Datenverlust zu vermeiden. Ob diese Aufforderung immer Angezeigt wird können Sie auch in den Programmeinstellungen festlegen.

Mit dem Projekt werden auch die Feinraster-Parameter die die Genauigkeit des numerischen Berechnungsmodells bestimmen mitgespeichert.

Das Fenster Solver lässt Sie den Fortschritt des Simulationsvorganges verfolgen. Die Animation am oberen Rand des Fensters zeigt Ihnen an, dass an der Lösung gearbeitet wird. Gegebenenfalls werden im Textfenster einzelne Meldungen des Rechenteils angezeigt.

Liegen bereits Simulationsergebnisse zu der zuvor gespeicherten Projektdatei vor, werden diese mit den aktuellen Projektdaten verglichen. Liegt keine Änderung der Eingaben vor, wird der Berechnungsschritt übersprungen.

Sobald die Berechnung erfolgreich abgeschlossen wurde wird die Leitwertmatrix und die Genauigkeitsangaben der Berechnung angezeigt. Im Berichtsfenster werden die für die eingegebene Konstruktion charakteristischen Ergebnisse der Leitwertmatrix ausgegeben (L2D bzw. L3D).

Die Genauigkeitsangaben sollen auf die Erfüllung der Normkriterien überprüft werden (Leitwertbezogener Schließfehler < 10-4). Sind diese nicht erfüllt muss die Berechnung mit veränderten Parametern (Feinraster bzw. Solver) fortgesetzt werden.

Die angezeigten Leitwerte können zur Beurteilung der energetischen Eigenschaften der durchgerechneten Konstruktion benutzt werden (z.B. für die Bestimmung der Ψ (psi) oder Χ (chi) -Werte in einer Energiekennzahl-, Energiepass-, Energieausweis- bzw. Energiebedarfsberechnung).

Das Fenster Randbedingungen listet alle Räume für die Sie Temperaturen (die Randbedingungen) eingeben können. Die Temperaturen der Räume werden automatisch vorbelegt:
  • dem ersten Raum wird die Raumlufttemperatur -10°C zugeordnet
  • allen anderen Räumen die Temperatur +20°C.

Die Räume werden in alphabetischen Reihenfolge sortiert angezeigt. Daraus ergibt sich, das durch die konsequente Namensvergabe der Räume automatisch die Vorbelegung passend gewählt wird:

  • Außenraum kommt vor Innenraum
  • Raum 00 kommt vor Raum 03 und vor Raum 10
  • Raum 11 kommt vor Raum 1.

Enthält die Bauteilkonstruktion auch Leistungsquellen (Wärmequellen, PowerSources) werden diese hier zur Eingabe der Leistungsdichte [W/m³] angeboten.

Bestätigen Sie im Fenster Randbedingungen die Temperaturen der Räume - betätigen Sie Anwenden Die eingegebenen Randbedingungen werden auf die Basislösungen (die g-Werte) angewendet.
Das Ergebnis der Temperaturverteilung im Bauteil wird als Superposition der einzelnen Basislösungen multipliziert mit der zugehörigen Randbedingung erstellt.
Die Ergebnisse werden errechnet und in den Ergebnisfenstern angezeigt. Die Ergebnisse werden als Textberichte aufbereitet und stehen zur Ausgabe auf dem Drucker oder Abspeicherung als Adobe PDF, MS-Word oder MS-Excel bereit.

Die Verteilung der Temperatur in der Bauteilkonstruktion wird als Basis für diverse graphische Auswertungen bereitgestellt.

Das Leitwerte Bericht und Ergebnisse Bericht werden als  Standardberichte der Ergebnisse automatisch angezeigt. Via das Menü Ansicht→Evaluierung & Berichte  können Sie die anderen Berichte anwählen.

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 Wärmebrücken in 2D und 3D berechnen und untersuchen mit AnTherm®  

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2014-03-04 12:04 +0100