Wärmebrücken & Dampfdiffusionsbrücken Programm AnTherm Version 6.115 - 8.133 

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Die Reihenfolge der Elemente - Überlagerungseffekte

Im Fenster Elementauswahl wählen Sie Neues mit der Maus. Es wird ein neues, leeres Element erstellt und an das Ende der Liste der Elemente angehängt.

Im Fenster Element sind die Daten des neuen Elements ersichtlich. Es ist ein EmptyBox mit Null-Abmessungen (Elemente mit Null-Abmessungen haben keine Wirkung in der Überlagerung)

Wie schon früher beschrieben geben Sie im Element folgende Daten für das neue Element ein:
  • X1: 2, X2: 8
  • Y1: 2, Y2: 8
  • Z1: 2, Z2: 8
  • Type: SpaceBox
  • Oberflächenbez: Innenoberfläche
  • Alpha: 10
  • Raumname: Innenenraum

und bestätigen Sie die Eingabe mit TAB.

Das neue eingegebene Element ist durch die anderen umhüllt. Da es am Ende der Elementliste steht überlagert das Element alle anderen Elemente.
Im Elemente 3D  schalten Sie die Darstellungsart vom Festkörper auf Drahtmodel um in dem Sie den Schalter Körper abschalten. Die Drahtmodel-Darstellung in der 3D sicht ermöglicht die Anzeige der ausgewählten Elemente ohne dass der Auswahl durch die Flächen der Festkörper in der Anzeige überdeckt wird.
Im Fenster Elementauswahl klicken Sie nach der Reihe die verschiedenen Elemente und betrachten Sie die Auswahlanzeige in den graphischen Fenstern.  
Im Fenster Elementauswahl klicken Sie auf das letzte Element – es sollte die SpaceBox des Raumes „Innenenraum“ sein – um diesen Auszuwählen.  
Betätigen Sie im Fenster Elementauswahl die Schaltfläche Nachreihen mehrmals - bis das SpaceBox des Innenraumes am Anfang der Liste steht. Während Sie die Reihenfolge der Elemente Verändern beobachten Sie in den graphischen Darstellungen den Effekt der Überlagerung in der Abhängigkeit von der aktuellen Reihenfolge.
Bringen Sie die Elemente in die endgültige Anordnung:
  1. Aussenraum
  2. Baustoff
  3. Innenraum

um die Überlagerung entsprechend der gewünschten Bauteilkonstruktion zu erstellen in dem die Elemente in dem Elementauswahl auswählen und mit Nachreihen/Vorreihen in der Liste verschieben.

Das Element Außenraum umhüllt zwar alle anderen, wird aber durch die weiteren Elemente Überlagert (ausgehöhlt).

Ähnlich das Baustoffelement wird durch das Innenraum-Element ausgehöhlt.

Warum erfolgt die Überlagerund/Aushöhlen der Elemente dynamisch? Wo ist die Aushöhlfunktion.

Viele CAD Programme stellen diese Funktion statisch zur Verfügung (d.h. Sie wählen ein Element oder Gruppe der 3D Elemente aus und befehlen dem Programm das Aushöhlen aller restlichen Elemente durch die ausgewählte). Nach dem Aushöhlen entsteht u.U. eine extrem große Zahl der „Reststücke“ der ausgehöhlten Elemente, die zumeist um vieles höher ist als die Zahl der ursprünglichen Elemente. Gleichzeitig geht die ursprüngliche Struktur nach dem Aushöhlen verloren. Stellt der Benutzer fest, dass eine unerwünschte Überlappung vorhanden war und dadurch zu einem unerwünschten Aushöhlen gekommen ist, kann lediglich die zusätzliche Eingabe erfolgen um das Fehler zu korrigieren, oder der gesamte Vorgang muss rückgängig gemacht werden.

Um dem zu entgegnen wird sehr oft eine Baumstruktur der Elementkonstruktion benutzt – jedes Element das durch das Aushöhlen durch ein Anderes in mehrer Stücke zerfällt öffnet ein neues Zweig in dem Baum der Elemente der die Zerfallsstücke zusammenhält. Dies führt bei Mähfachüberlappungen zu einer sehr tiefen Baumstruktur die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und, bei sehr komplexen Darstellungen, kaum mehr, ohne zusätzlicher, aufwendiger Programmteile, verwaltbar ist.

Aus den beiden Gründen (mit der Zeit der Eingaben unüberschaubare Komplexität, extrem hoher Lernaufwand sowie fehleranfälliger Programmieraufwand) haben wir uns (vorerst) für eine flache Listenstruktur der Elemente entschieden die, in der Reihenfolge dieser Liste, sich dynamisch „aushöhlen“.

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 Wärmebrücken in 2D und 3D berechnen und untersuchen mit AnTherm®  

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2014-03-04 12:04 +0100